Nachfolge souverän gestalten!

Welche Ziele verfolgen Family Offices und Beteiligungsgesellschaften im Markt für familiengeführte Mittelstandsunternehmen?

Wirtschaftlicher Erfolg als gemeinsamer Nenner

Grundsätzlich verfolgen alle Typen von Investoren mit einer Unternehmensübernahme das gleiche Ziel: Sie wollen wirtschaftlichen Erfolg!  Aus reinem Altruismus werden weder Unternehmen gegründet, noch übernommen. Dennoch: Für den Einzelunternehmer bietet eine Nachfolgesituation zusätzlich die Chance auf selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Handeln und in hohem Maße intrinsische Motivation, welche nur schwer oder gar nicht in Euro und Cent bewertet werden kann.

Sowohl Beteiligungsgesellschaften als auch Family Offices haben dagegen schlicht den Auftrag, die eingeworbenen oder verwalteten Mittel ihrer Geldgeber und Investoren möglichst rentabel unternehmerisch anzulegen. Je nach Risikoneigung wird hierbei zusätzlich Fremdkapital in unterschiedlichem Ausmaß eingesetzt. Während in früheren Zeiten große Fonds ausschließlich ebenso große Übernahmeziele gesucht haben, sind sowohl auf der Investoren- wie auf der Übernahmeseite mittlerweile die KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) angekommen. Gerade der Mittelstand in Deutschland, häufig familiengeführt, weist etliche “hidden champions” und überaus erfolgreiche kleine und mittlere Unternehmen auf, welche irgendwann vor die gleiche Frage gestellt werden: Wie soll es weiter gehen?

Wir bieten auch Beteiligungsgesellschaften und Family Offices unser Know-how bei der Suche und der Übernahme nach diesen Perlen der heimischen Wirtschaft an.

Welche Chancen und Risiken bieten kleine und mittlere Unternehmen einem Finanzinvestor oder Family Office?

Kleine und mittlere Firmen, welche durch Erfinder- und Unternehmergeist erfolgreich wurden, stoßen irgendwann an Wachstumsgrenzen. Der Inhaber mag begnadeter Techniker gewesen sein, aber ihm fehlt das Talent, breitere Märkte zu erobern. Die ihn langjährig begleitende regionale Bankniederlassung scheut vielleicht das Risiko, Wachstumspläne zu begleiten. Es mag kein Know-how im Unternehmen bestehen, wie Exporte außerhalb der EU abzuwickeln sind. Keiner im Unternehmen hat die Zeit und die Muße, nach Fördermitteln oder vorteilhaften steuerlichen Strukturen zu recherchieren. Eine mögliche Spezialisierung auf die ertragreichsten Produkte findet nicht statt, weil die Controllingsysteme – wenn überhaupt vorhanden – eine solche Identifizierung nicht zulässt.

Extrem spezialisierte Fachleute mit ihren weltweit gesuchten Produkten werten ein in ähnlichen Branchen oder mit ähnlichen Produkten gelagertes Portfolio eines Finanzinvestors oder eines Family Ofiice um einen Wertbeitrag auf, der den Kaufpreis deutlich übersteigt. Zusätzlich können nach einer Übernahme konzernähnliche Strukturen mit spezialisierten Stabsfunktionen Effizienzgewinne durch Vermeidung von Doppelarbeit zulassen. Gewinne – selbst auf stand-alone-Basis bereits beeindruckend – lassen sich durch gemeinsame Ressourcennutzung weiter skalieren. Die Einführung moderner, erprobter Controllingsysteme deckt Ertragsbringer und Wertvernichter auf. Fachleute bewegen Stellschrauben, die leichte Ertragsverbesserungen generieren können. Nach der Formel 1+1=3 kann durch die Übernahme und Zusammenführung kleiner und mittlerer, in verwandten Gebieten tätiger Unternehmen ein Champion geformt werden. Diese Chance sollten Investoren nutzen.

AM Angebot

  • Frühzeitige Situationsanalyse

    • Gemeinsame Erörterung von Zielen und Portfoliostrategie
    • Gemeinsame Erarbeitung von Zielbranchen und Zielunternehmen
    • Gemeinsame Dringlichkeit der Handlungsnotwendigkeit
    • Einschätzung der Marktgängigkeit von Unternehmen
    • Detaillierte Analyse der Ziele des Investors
    • Abgleich des Unternehmens-“Fits” mit den Zielen des Value-Managements
  • "Fit" - Analyse

    • Integrierbarkeit des Unternehmens in einen Finanzverbund
    • Mentalitäts- und Kulturcheck
    • Umfeldanalyse
    • Steuer- und gesellschaftsrechtliche Aspekte der Integration
    • Konzernfähigkeit
  • Diskrete Unternehmenssuche bei Portfolioerweiterung

    • Gemeinsame Festlegung der Art des Suchprozesses
    • Gemeinsame Festlegung der in Frage kommenden Unternehmenstypen
    • Gemeinsame Erstellung long list und short list
    • Vertrauliche Erstansprache
    • Steuerung des weiteren Prozesses bis zu abschließenden Verhandlung
  • Diskrete Investorensuche bei Portfoliobereinigung

    • Gemeinsame Festlegung der Art des Verkaufsprozesses
    • Gemeinsame Festlegung der in Frage kommenden Investorentypen
    • Gemeinsame Erstellung long list und short list
    • Vertrauliche Erstansprache
    • Steuerung des weiteren Prozesses bis zu abschließenden Verhandlung
  • Prozessbegleitung im Kauf- oder Verkaufsfall

    • Erstellung bzw. Analyse von Verkaufsunterlagen und Informationsmemoranden
    • Vorbereitung und Koordination der Unternehmensprüfung („Due Diligence“)
    • Zusammenstellung bzw. Analyse des Datenraumes
    • Begleitung der Kauf- oder Verkaufsverhandlungen
    • Minimierung der Belastung für das Unternehmen
    • Beleuchtung aus rechtlicher* und steuerlicher* Sicht
  • Kommunikationsberatung

    • Aufrichtige Vermittlung der Ziele von Finanzinvestoren und Family Offices
    • Umgang mit Gerüchten
    • Vermeidung von Unruhe im Unternehmen
    • Mitnahme von Mitarbeitern, Betroffenen und Betriebsrat
    • Erzeugung einer positiven Wechselstimmung
    • Überzeugung von Mitgesellschaftern, Banken, Kunden
    • Öffentlichkeitsarbeit
  • Coaching des Managements "vor Ort"

    • Darstellung der Arbeitsweise und der Ziele von Finanzinvestoren und Family Offices
    • Darstellung der an das Unternehmen gerichteteten Erwartungen
    • Vorbereitung auf den Umgang mit den Eigentümern im täglichen Geschäft
    • Erörterung und Schaffung der betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen
    • Schaffung der notwendigen Strukturen
    • Corporate Governance